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<title>Lars Beckers Weblog</title>
<link>http://vernetzt.org/lars/weblog/</link>
<description>Aussichten und Ansichten</description>
<language>de</language>
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        <title>RSS: Lars Beckers Weblog - Aussichten und Ansichten</title>
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<item>
    <title>Einladung: Forum Europa in der Hafen-City</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/136-Einladung-Forum-Europa-in-der-Hafen-City.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;Liebe Leute,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
  ich möchte Euch ganz herzlich zum 
  &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=436&amp;amp;entry_id=136&quot; title=&quot;http://unconference.jef-hamburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://unconference.jef-hamburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&quot;Forum Europa&quot;, der ersten  Unconference zur Europäischen Union&lt;/a&gt;,
  einladen, dass die &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=432&amp;amp;entry_id=136&quot; title=&quot;http://www.jef-hamburg.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.jef-hamburg.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;JEF-Hamburg&lt;/a&gt; zusammen mit der 
  &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=433&amp;amp;entry_id=136&quot; title=&quot;http://www.europa-union-hamburg.de&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.europa-union-hamburg.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Europa Union Hamburg&lt;/a&gt; und dem 
  &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=434&amp;amp;entry_id=136&quot; title=&quot;http://infopoint-europa.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://infopoint-europa.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Infopoint Europa&lt;/a&gt; am Samstag, den &lt;strong&gt;27. März 2010&lt;/strong&gt; veranstaltet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
  Es haben sich schon einige interessante Personen angekündigt und ich bin guter
  Dinge, dass wir dort ein recht buntes Programm haben werden und würde mich
  freuen, wenn wir auch in der europapolitisch interessierten &quot;Szene&quot; das
  moderne Format der BarCamps etablieren könnten und diese Veranstaltung gut 
  besucht würde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Mitveranstalter freut es mich, dass wir jetzt schon sehr bunte
  Ankündigungen von Themen haben. Diese reichen von eher &quot;harten&quot; Themen wie
  etwas vertragliche Fragen rund um den &lt;em&gt;Vertrag von Lissabon&lt;/em&gt;,
  politischen wie &lt;em&gt;Europa 2020&lt;/em&gt; und auch eher weiche Themen, wie etwa
  ein Workshop zur &lt;em&gt;europäischen Blogosphäre&lt;/em&gt;, den mein Kollege 
  &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=437&amp;amp;entry_id=136&quot; title=&quot;http://www.europaeum.eu&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.europaeum.eu&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Martin Teubner&lt;/a&gt; anbieten wird. Ich
  selbst bin als Organisator leider recht eingebunden, überlege aber dennoch,
  ob ich nicht einen kurzen Vortrag mit anschl. Gesprächsrunde zur
  &lt;em&gt;europäischen Jugendstrategie&lt;/em&gt; anbiete, mit der ich mich im letzten
  Jahr auf vierlei Ebenen auseinandersetzen durfte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
  Da dies unseres Wissens, dass erste EU-BarCamp ist und dieses Format vielen potentiellen 
  Teilnehmern erst noch nahegebracht werden muss, haben wir uns entschieden, keine Unconference
  in Reinkultur zu machen, sondern auch einen Track mit gezielt eingeladenen Gästen zu besetzen.
  Hier konnten wir spannende Teilnehmer gewinnen. Persönlich freue ich mich besonders
  auf den Vortrag von dem Demographie-Experten der Bertelsmann-Stiftung, Dr. Ole Wintermann,
  über globale Megatrends.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
  Ich hoffe, ich konnte Euer Interesse wecken und Ihr habt Lust bekommen gemeinsam mit
  uns einen spannenden, informativen, lehrreichen und vorallem begegnungsreichen Tag 
  rund um das politische Europa zu erleben.&lt;/p&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Europaparlamentswahlen 2009</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/135-Europaparlamentswahlen-2009.html</link>

    <description>
        
&lt;p&gt; So richtig freuen kann ich mich über das Ergebnis der
    Europawahlen nicht. Als grünes Parteimitglied erfreut es
    mich natürlich, dass die Grünen ein recht veritables
    Ergebnis erzielt haben. Dies freut mich auch deshalb
    sehr, weil ich die Motive der Kampagne ziemlich
    miserabel gefunden habe und nicht glaube, dass sie 
    die Menschen sehr angesprochen haben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
    Dies nicht etwa wegen der viel kritisierten Maxime
    &quot;WUMS&quot;, die durchaus auch etwas selbstironisches hätte
    haben können (was erfrischend gewesen wäre, da
    Selbstironie in der politischen Kommunikation leider ein
    eher seltenes Pflänzchen ist). Problematisch fand ich
    viel mehr: es gab kaum Köpfe zu sehen und dort, wo sie
    fehlten, auch keine positiven emotionalen Bilder.
    Stattdessen gab es nur ein übergroßes &quot;WUMS&quot;, dass in fataler Weise
    symbolisierte, was zur EU oft festgestellt wird: sie sei
    als politisches Gebilde zu weit weg und zu abstrakt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie anders sollte man sich erklären, dass auch diesmal wieder deutlich weniger
    Menschen gewählt haben als bei Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
    Die Parteien, und zwar ausnahmslos alle, haben leider
    wenig dazu beigetragen dies zu ändern. Die SPD hat eine
    Anti-Kampagne gefahren und EU-Klischees bedient (an
    denen durchaus &lt;em&gt;auch&lt;/em&gt; etwas wahres dran ist) und für 
    die CDU fand die Europawahl, insbesondere auf
    überregionaler Ebene, kaum statt, so dass man sich nicht
    wundern muß, dass Pöttering, der eigentlich schon qua
    seines Amtes ein gut darstellbarer Spitzenkandidat
    hätte sein müssen, der Mehrheit der Bevölkerung nicht
    bekannt ist und sogar weit weniger bekannt ist als etwa
    Martin Schulz. Am besten hat es da vermutlich noch die FDP
    gemacht, die den Wählern zumindest ein Gesicht gegeben
    hat; auch wenn ich starke Zweifel habe, dass der
    Wahlerfolg darin begründet liegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
    Mindestens ebenso ärgerlich ist die geringe
    Berichterstattung in den Medien. Zwar hatte ich das
    Gefühl, dass in den letzten Tagen vor der Wahl recht
    viel thematisches kam, aber das ist nicht das gleiche,
    wie eine kontinuierliche Berichterstattung. Denn wie
    glaubwürdig, wie überzeugt ist es, wenn stets kurz vor
    der Wahl feststellt wird, wie wichtig das EP doch sei
    und kurz nach der Wahl niemand mehr davon redet?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
    2004 lag der Anteil der Europawahlberichterstattung in
    Deutschland bei etwa 2 mageren Prozentpunkten, womit
    Deutschland das Schlußlicht innerhalb der EU bildete.
    Subjektiv habe ich das Gefühl, dass sich das gebessert
    haben könnte, aber dieser Eindruck mag auch meiner sehr
    selektiven Mediennutzung geschuldet sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
    Wie auch immer: hier sind die Medienvertreter gefragt,
    dieses Thema stärker zu popularisieren. Und hier sind
    sie verdammt noch mal in die Pflicht zu nehmen! Es mutet
    schon etwas grotesk an, wenn man in den Feuilletons
    derzeit Debatten über die Bedeutsamkeit des
    &quot;Qualitätsjournalismus&quot; im Internetzeitalter lesen
    darf und dann auch in eben diesen Zeitungen die
    EU-Berichterstattung eher mau ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
    Die anhaltend niedrige Wahlbeteiligung ist nicht
    zufriedenstellend. Hier muss mehr passieren und hier
    müssen wir mehr tun. Umso mehr freut es mich, dass ich,
    entgegen der obigen Kritik, gerade in den letzten 
    Monaten erfahren durfte, wie viel ernster viele
    Vertreter der Jugendorganisationen der Parteien diese
    Fragen nehmen. Auch wenn es leider nicht reichte: mir
    hat es Spaß gemacht mit Ihnen (und anderen!) für die
    gemeinsame Sache zu streiten und hoffe, dass wir die
    Einigkeit in dieser Frage auch dazu nutzen können, dass
    wir dann vielleicht in fünf Jahren besser aufgestellt
    sind. Und wenn nicht dann, dann spätestens in zehn mit
    einer neuen Generation von Politikern, die nicht in dem
    Maße dazu neigt, alle politischen Erfolge &quot;zu
    nationalisieren&quot; und alle schwierigen Fragen &quot;zu
    europäisieren&quot;.&lt;/p&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>&quot;Wir wollen lernen&quot;</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/133-Wir-wollen-lernen.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;Spiegel Online hat ein lesenswertes, weil &lt;em&gt;entlarvendes
    &lt;a
        href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3NjaHVsc3BpZWdlbC93aXNzZW4vMCwxNTE4LDU3OTMxNCwwMC5odG1s&amp;amp;entry_id=133&quot; title=&quot;http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,579314,00.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,579314,00.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Portrait&lt;/em&gt;
        des Initiators der Initiative &quot;Wir wollen lernen&quot;, Dr. Walter
        Scheuerl&lt;/a&gt;, geschrieben.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
    &lt;p&gt;Scheuerl entwickelt einen Hang zu verwegenen Deutungen, wie
        im Fall der Pisa-Ergebnisse 2003: &quot;Hamburgs Gymnasien liegen vor
        Pisa-Sieger Finnland&quot; - weil bei Finnlands Pisa-Werten alle Schüler
        berücksichtigt wurden, ist das weder überraschend noch von
        Bedeutung. Scheuerl trompetete auch zu einer Statistik über
        Hamburger Schulabbrecher, keine Schulform würden mehr Schüler ohne
        Abschluss verlassen als die Gesamtschule (und ganz besonders
        finster sehe es aus an jener Gesamtschule, an der Goetschs Ehemann
        unterrichte). Trickreich verglich Scheuerl nur die absoluten Zahlen
        - nimmt man die prozentualen Anteile, entsteht ein etwas anderes
        Bild: Neun Prozent der Gesamtschüler schaffen den Abschluss nicht,
        bei den Hauptschülern sind es rund 20 Prozent.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;In dem Zusammenhang möchte ich auf die laufende Eintragung für das
    Volksbegehren &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL2VpbmVzY2h1bGUuZGUv&amp;amp;entry_id=133&quot; title=&quot;http://eineschule.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://eineschule.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&quot;Eine Schule für
        Alle&quot;&lt;/a&gt; hinweisen und darum bitten sich zeitig 
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=429&amp;amp;entry_id=133&quot; title=&quot;http://eineschule.de/index.php?id=52&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://eineschule.de/index.php?id=52&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;einzutragen&lt;/a&gt;, da
    die Hürden relativ hoch sind; und - schlimmer noch - zu befürchten
    steht, dass die ersten Reformen, die jetzt angegangen werden, jäh 
    gestoppt werden könnten, sollte Moorburg irrationalerweise zum Bruch
    der Koalition führen. Ich habe ein ungutes Gefühl.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer unentschlossen ist, z.B. weil die Argumente unbekannt sind, möge 
    mich bitte gerne kontaktieren. Ich werde mich bemühen die Argumente sachlich,
    und im Gegensatz zu Scheuerl ohne kreative Interpretation der empirischen Datenlage,
    darzulegen.&lt;/p&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Späte Gedanken zur Deutschen Bahn AG und der wohl besten Zeitschrift auf diesem Planeten 8-)</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/132-Spaete-Gedanken-zur-Deutschen-Bahn-AG-und-der-wohl-besten-Zeitschrift-auf-diesem-Planeten-8.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;
Ich fahre recht gerne mit der Bahn. Jedenfalls dann wenn die Strecken nicht zu weit sind und ich nicht stehen muß. Letzteres passiert aber sehr selten, da der geübte Bahnfahrer weiß, zu welchen Zeiten man besser einen Platz reservieren sollte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Besonders gerne fahre ich in den späten Abendstunden, denn dann kann man währen der Fahrt wunderbar entspannen. Die 
Fahrgastzahlen sind niedrig und die Wagen ruhig. Es ist ungestörte Zeit für Gedanken und Lektüre und vereinzelt auch für ein nettes Gespräch. Zu später Stunde setze ich mich gerne in das Bistro, da mir manche Wagen dann schon fast etwas zu leer sind, vorallem aber da ich dann an einem Tisch gemütlich eine Zeitung aufschlagen und in Ruhe einen Kakao trinken kann. Denn Kaffee gibt es zu später Stunde, wie ich heute wieder festellen mußte, in IC&#039;s leider nicht mehr. Während jeder Regionalzug mittlerweile Kaffeautomaten hat, sind die Kaffee-Apperate im IC dann bereits abgeschaltet, so dass nur eine überschaubare Kaltgetränkeauswahl bleibt. Das ist schade, aber damit kann ich mich gut begnügen. Eine Frage, die mich aber auch diesmal wieder umtrieb ist die, warum es in IC&#039;s (im Gegenzug zu durchschnittlichen Regionalzügen oder ICE&#039;s) so oft so unschön muffelt. Sind es die Klimaanlagen? Solange sich hieran nichts ändert ist eine Fahrt im IC nicht wirklich einladend und für die Bahn werbend...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Abgesehen davon war die Fahrt sehr angenehm, da ich die störende Gerüche irgendwann kaum noch wahrnahm und mich auf die Lektüre der noch aktuellen Ausgabe der &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=426&amp;amp;entry_id=132&quot; title=&quot;http://www.nybooks.com/contents/20080814&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.nybooks.com/contents/20080814&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;New York Review of Books&lt;/a&gt; konzentrieren konnte. Zwar habe ich diese Ausgabe noch nicht ganz durchgelesen, die Mehrheit der Artikel hingegen schon. Deshalb kann ich auch sagen, dass diese Ausgabe wieder sehr gelungen ist und möchte sie jedem Leser dieses Weblogs dringend empfehlen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Review ist &lt;em&gt;ein ganz hervorragendes Blatt&lt;/em&gt; das seines gleichen sucht und zumindest in der deutschsprachigen Zeitschriftenlandschaft nirgendwo findet. Das Spektrum der Themen die in der Review behandelt werden ist sehr breit und die Qualität der Artikel zumeist sehr gut. Man sollte sich durch den Titel nicht abschrecken lassen. Wer ob des Titels trockene Rezensionen erwartet, der wird nach der Lektüre diese Erwartung nicht bestätigt finden. Denn das Geheimnis der liberalen
Review, deren thematische Bandbreite Literatur, Politik,  Recht, Geschichte, Wissenschaft, Highbrow-Culture ebenso wie Lowbrow-Culture umfasst, ist es, dass aktuelle Bücher eher frei besprochen werden und gelegentlich auch nur der Anlass dazu sind ein Thema aufzugreifen und gelehrt darzustellen. Viele Artikel des Blattes, gerade zu politischen Themen, sind keine Rezension sondern richtig gut geschriebene &lt;em&gt;Hintergrundartikel&lt;/em&gt; von richtig guten Autoren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kurzum: ich kann jedem aufgeschlossenem Kopf &lt;em&gt;das intellektuelle Flagschiff der amerikanischen Presselandschaft&lt;/em&gt; nur dringend ans Herz legen und glaube, dass die aktuelle Ausgabe ein gutes Beispiel für die Qualität dieses Blattes liefert. Leider sind die beiden Artikel, die mir diesmal am besten gefielen, nicht online zu finden. Dies ist sehr schade, da Helen Epstein, die in der NYRB regelmäßig exzellente Artikel zu medizinischen Themen schreibt, einen interessanten Artikel über die ambivalente Geschichte der Geburtenkontrolle geschrieben hat, der exemplarisch zeigt wie spannend auch Themen sein können, auf die man sich von sich aus vielleicht nicht gerade zu bewegt hätte. Ebenfalls sehr gut, weil exemplarisch für die Qualität der politischen Artikel der Review, ist Roger Cohen Artikel über die erfolgreiche Intervention Kofi Annans in Kenya. In diesem zeigt Cohen sehr schön, wie eine erfolgreiche R2P-Interventionsstrategie aussehen kann, wenn sich die entscheidenden Akteure einig sind und entschlossen handeln. Ein unbedingt lesenswerter Artikel, der etwas Mut macht!&lt;/p&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Telekom-unikation</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/131-Telekom-unikation.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;Seit Jahren nörgele ich hier und da über mangelnden &lt;em&gt;Datenschutz&lt;/em&gt; und ich muß
    sagen, ich war oft frustriert, wenn ich merkte wie gering das Problembewußtsein für
    solche Fragen bei einigen Mitmenschen ist. Denn dass Sorgen begründet sind zeigt sich
    zunehmend öfter. Die Meldungen, dass Daten durch 
&lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=425&amp;amp;entry_id=131&quot; title=&quot;http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&amp;amp;key=standard_document_28971912&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&amp;amp;key=standard_document_28971912&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Fehler&lt;/a&gt; oder Käuflichkeit von Mitarbeitern
    &quot;verloren&quot; gingen häufen sich. In manchen Fällen mag
    man sich heimlich freuen, etwa über Lichtensteiner DVD&#039;s. Andere hingegen,
    wie etwa der jüngste 
    &lt;a
        href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9zZWN1cml0eS9OZXctWW9ya2VyLUJhbmstdmVybGllcnQtS3VuZGVuZGF0ZW4tLS9uZXdzL21lbGR1bmcvMTA4Nzk4Lw==&amp;amp;entry_id=131&quot; title=&quot;http://www.heise.de/security/New-Yorker-Bank-verliert-Kundendaten--/news/meldung/108798/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/security/New-Yorker-Bank-verliert-Kundendaten--/news/meldung/108798/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Datenverlust
        einer amerikanischen Bank&lt;/a&gt;, sind dagegen schon eher Anlass zur Sorge.
    Es war nur eine Frage der Zeit bis der erste große Skandal kommt und ich muß
    sagen, es erfüllt mich mit einer gewissen Schadenfreude, dass es gleich die
    Telekom erwischte. Die Stimmung kippt. Und das ist erfreulich.&lt;p&gt;

&lt;p&gt;Die Demoskopen stellten jüngst fest: 
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL2RlLnJldXRlcnMuY29tL2FydGljbGUvZG9tZXN0aWNOZXdzL2lkREVLUk82MjAxMTUyMDA4MDYwNg==&amp;amp;entry_id=131&quot; title=&quot;http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEKRO62011520080606&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEKRO62011520080606&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;72%
        der Deutschen machen sich derzeit Sorgen um den Datenschutz.&lt;/a&gt; Ich hoffe
    diese Stimmung hält an und verpufft nicht in dem Maße, wie die Berichterstattung
    nachlässt. Und ich hoffe, die Parlamentarier machen ihre Arbeit und kommen zu dem Schluss, 
    dass überall dort, wo Daten gesammelt werden, die einzelnen Personen zuzuordnen sind,
    striktere Regelungen getroffen werden müssen.&lt;/p&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Auf in das Abenteuer!</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/130-Auf-in-das-Abenteuer!.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;Es passiert selten, dass mich politische Personalien begeistern. Natürlich freue ich mich über gute Leute - und davon gibt es, neben allem Mittelmaß, nicht nur bei uns, einige. Aber wirklich exzellente Besetzungen sind selten. Das neue Führungspersonal der Schulbehörde hingegen erfreut mich sehr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit Christa Goetsch haben wir nun wieder eine entschlossene Schulsenatorin, die mit &quot;Hand, Herz und Verstand&quot; (wie es in grünen Bildungsschriften so oft so schön hieß) entschieden versuchen wird, unser selektives und dabei nicht mal besonders leistungsfähiges Schulsystem zu reformieren. Die Entscheidung Ulrich Vieluf als Staatsrat zu berufen ist ein gutes Zeichen. Nur wenige kennen den Behördenapperat so gut, sind fachlich so versiert und mit so viel Leidenschaft dabei. Es ist ein gutes Zeichen und eine kluge Entscheidung, dass diese Stelle nicht nach grüner Partei-Mitgliedschaft besetzt wurde, sondern nach inhaltlichen Gesichtspunkten. Ich mache keinen Hehl daraus, die Namen, die vorher gehandelt wurden, begeisterten mich nicht. Es wären gute Leute gewesen, aber für die kommende Aufgabe eben nicht gut genug.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn machen wir uns nichts vor: die nächsten vier Jahre werden schwierig. Sehr schwierig. Schulpolitik ist ein schwieriges Geschäft, bei dem, mehr noch als in anderen Bereichen, jeder meint mitreden zu können, weil ja schließlich jeder selbst schon einmal Schüler gewesen ist.  Die eigene Perspektive wird dabei bar jeder Sachkenntnis nur allzu gerne verallgemeinert.  Umso froher bin ich, dass jemand der etwas von Empirie versteht, nun die Verwaltung leiten wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich kann nur hoffen, dass andere personelle Frage mit ähnlich viel Umsicht entschieden werden und wünsche Ihnen und uns viel Durchhaltevermögen und kommunikative Stärke, die Reformen erfolgreich zu vermitteln. Ich für meinen Teil habe mir fest vorgenommen mich wieder stärker in die Diskurse einzumischen und meinen kleinen, bescheidenen Teil dazu beizutragen. Die Tür ist einen Spalt weit auf, jetzt gilt es sie nicht wieder zu fallen zu lassen und den sich gründenden Initiativen gegen die Reformen wortgewaltig entgegen zu treten!&lt;/p&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Überkommene Normen und menschliches Leid</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/129-UEberkommene-Normen-und-menschliches-Leid.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;Zwei Meldungen weckten heute in besonderer Weise mein Interesse und meine
    Wut. Beide drehen sich um die Frage was recht bzw. Recht ist.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Frage 1: Sterbehilfe&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;In Frankreich, so schreibt die SZ, entbrenne die 
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zdWVkZGV1dHNjaGUuZGUvcGFub3JhbWEvYXJ0aWtlbC84NzAvMTYzNDE0Lw==&amp;amp;entry_id=129&quot; title=&quot;http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/870/163414/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/870/163414/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Diskussion
        um die Sterbehilfe&lt;/a&gt; neu. Das ist der erfreuliche Teil der Nachricht. Der
    unerfreulich ist der Anlaß:&lt;/p&gt;

&lt;BLOCKQUOTE&gt;
    &lt;p&gt;In einem Appell hat sie Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy angefleht, dass
        ihr zum Tod verholfen werde. Sie hält es nicht mehr aus, selbst stärkste
        Medikamente bringen keine Linderung, unablässig wächst der Tumor. &quot;Ich
        fühle mich buchstäblich aufgefressen vom Schmerz&quot;, sagt sie.&lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;Auf früheren Fotos ist die ehemalige Lehrerin noch als fröhliche,
        lebensbejahende Frau zu sehen. Als vor sieben Jahren die extrem seltene
        Krebserkrankung - Esthesioneuroblastome - diagnostiziert wurde, ahnte
        sie nicht, was ihr bevorstand. Der Tumor in der Nasenhöhle ist nicht zu
        operieren. Er ist inzwischen größer als ein Tennisball, drückt Nase und
        Augen nach außen. Seit kurzem ist sie erblindet.&lt;/p&gt;
&lt;/BLOCKQUOTE&gt;

&lt;p&gt;Ich will dazu gar nicht viel sagen. Außer, dass es mich aufregt, dass aufgrund
    dummer, &lt;em&gt;menschenverachtender religiöser Doktrinen&lt;/em&gt;, leidenden Menschen,
    die gut begründet aus dem Leben scheiden wollen, dieser Wunsch verwehrt bleibt,
    selbst dann, wenn ein Weiterleben unmenschliches Leiden bedeutet. Bezeichnend für die
    Debatte ist auch hier wieder einmal die Argumentationslosigkeit bornierter
    Christen, die offenbar leider noch immer viel zu oft der Auffassung sind, dass
    (extreme) Leiden eine spirituelle oder religiöse Qualität haben, ja offenbar
    gottgegeben sind, weswegen sich der Mensch dem nicht entziehen dürfe. Derartige
    Einstellungen sind zutiefst inhuman und fanatisch dogmatisch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;William James wird folgender Ausspruch zugeschrieben:&lt;/p&gt;

&lt;BLOCKQUOTE&gt;
    &lt;p&gt;Nimm irgendein noch so geringfügiges Verlangen irgendeines
    noch so schwachen Geschöpfes. Sollte es nicht allein um seiner
    selbst willen befriedigt werden? Wenn nicht, gib einen Grund
    dafür an.&lt;/p&gt;
&lt;/BLOCKQUOTE&gt;

&lt;p&gt;Dieser Forderung gilt es ganz besonders in Fällen wie diesem
    nachzukommen! Eine vernünftige Antwort Contra-Sterbehilfe in Fällen wie
    diesem habe ich noch von niemandem gehört.&lt;/p&gt;



&lt;h3&gt;Frage 2: Inzest&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Dieser Fall erregt mein Gemüt etwas weniger, doch auch hier geht um
    fragwürdige Moralvorstellungen und - 
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL251cnRleHQuemVpdC5kZS8yMDA3LzQ2L0luemVzdA==&amp;amp;entry_id=129&quot; title=&quot;http://nurtext.zeit.de/2007/46/Inzest&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://nurtext.zeit.de/2007/46/Inzest&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;bedenkt man den konkreten
        Anlaß&lt;/a&gt; - um unnötiges menschliches Leid.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich muß sagen, ich war, als ich die 
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YWdlc3NjaGF1LmRlL2lubGFuZC9pbnplc3R1cnRlaWw0Lmh0bWw=&amp;amp;entry_id=129&quot; title=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/inzesturteil4.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.tagesschau.de/inland/inzesturteil4.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Meldung
        vom dem Verfassungsgerichtsentscheid&lt;/a&gt; und darauf hin 
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sYXdibG9nLmRlL2luZGV4LnBocC9hcmNoaXZlcy8yMDA4LzAzLzEzLzY3MzYv&amp;amp;entry_id=129&quot; title=&quot;http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/13/6736/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/13/6736/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;die
        Begründung des Gerichtes&lt;/a&gt; las, etwas überrascht. Damit hatte ich
    nicht gerechnet. Das Verfassungsgericht hat in der jüngeren Vergangenheit
    doch durchaus eine Reihe von Urteilen gefällt, die mich zu dem Schluß kommen
    ließen, dass die verschiedenen Argumente sorgfältig geprüft wurden. In
    diesem Fall hingegen sieht es doch sehr so aus, als ob hier weniger
    rationale Argumentation in der Entscheidungsfindung eine Rolle spiele, denn
    tradierte Vorstellungen zu einem Tabu&amp;#7787;hema.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn bei näherer Betrachtung ist das Urteil (vom Minderheitenvotum Hassemers
    abgesehen) in mindestens drei Punkten argumentativ grundsätzlich nicht zu 
    halten:&lt;br /&gt;

    &lt;ol&gt;
        &lt;li&gt;Die &lt;em&gt;Eugenik-Argumente&lt;/em&gt; überzeugen nicht:
        &lt;ol&gt;
            &lt;li&gt;Das Gesetz verbietet den vaginalen Geschlechtsverkehr, nicht aber den
            Akt der Zeugung an sich. In-Vitro-Befruchtungen wären rechtlich also
            statthaft. Daraus folgt wiederum, dass - wenn mit eugenischen
            Gesichtspunkten argumentiert wird - dass das Gesetz nicht zweckdienlich
            ist, zumal es heutzutage effektive Möglichkeiten zur Verhinderung einer
            Schwangerschaft gibt, so dass die Gleichung &quot;Geschlechtsverkehr = Fortpflanzung&quot;
            nicht länger zu akzeptieren ist.&lt;/li&gt;
            &lt;li&gt;Das Eugenikargument ist auch im Grundsatz fragwürdig. Denn wenn das 
            Eugenikargument statthaft wäre, dann müßte man sich doch fragen, warum es
            keine allgemeinen Gesetze zu dieser Problematik gibt. Warum etwa nicht 
            geregelt ist, ob zum Beispiel behinderte Menschen Nachwuchs zeugen dürfen
            oder ob Eltern, mit einer klaren Prädisposition für bestimmte schwere
            Erbkrankheiten, dieses Recht nicht ebenfalls abgesprochen werden
            müßte. Warum also beschränkt sich der Gesetzgeber, wenn die Eugenik das
            primäre Argument ist, darauf ein Szenario zu reglementieren, dass in der
            Realität ungleich seltener vorkommt als andere Szenarien?&lt;/li&gt;
        &lt;/ol&gt;&lt;/li&gt;
        &lt;li&gt;Wenn das Gesetz auch dem &lt;em&gt;Schutz der Ehe und Familie&lt;/em&gt; dienen soll und
        unterstellt wird, dass der Beischlaf unter verschiedengeschlechtlichen 
        Geschwistern diesem Ziel entgegenwirken würde, dann stellt sich doch die
        Frage, warum dies nur bei vaginalem, nicht aber oralem oder analem Sex der
        Fall sein soll? Die argumentativen Verenkungen der Richter auf diese
        Frage hätte ich gerne mal gehört...&lt;/li&gt;
    &lt;/ol&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich finde, dieses Urteil wäre ein lustiges Beispiel dafür, wie oft
    beim Thema Sex der Kopf ausgeschaltet wird, wenn es für das betroffene Paar
    nicht so bitter ernst wäre. Gedient wird mit dieser Rechtsprechung niemandem.&lt;/p&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>&quot;Opa übertakten&quot;...</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/128-Opa-uebertakten....html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;
... kommentiert &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=423&amp;amp;entry_id=128&quot; title=&quot;http://blog.koehntopp.de/archives/2017-Opa-uebertakten.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://blog.koehntopp.de/archives/2017-Opa-uebertakten.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Kristian Köhntopp&lt;/a&gt; sehr treffend &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=424&amp;amp;entry_id=128&quot; title=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/104933&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/newsticker/meldung/104933&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;eine Heise Online Meldung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Heise schreibt:&lt;/p&gt;

&lt;BLOCKQUOTE&gt;

    &lt;p&gt;Moderne Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren verfügen über
        eine Funkschnittstelle, mit der Ärzte ohne nochmalige Eingriffe in den
        Patienten protokollierte Daten über die Funktionen des Geräts auslesen
        und neue Einstellungen vornehmen können. Dabei ist es etwa beim
        Herzschrittmacher möglich, den Takt komplett abzuschalten oder ihn zu
        Testzwecken hoch- oder runterzufahren.&lt;/p&gt; 

    &lt;p&gt;Computerspezialisten der University of Washington und Massachusetts
        haben sich mit einem weit verbreiteten Modell des Herstellers Medtronic
        hinsichtlich der Sicherheit beschäftigt und das Übertragungsprotokoll
        zwischen implantiertem Gerät und Diagnosegerät analysiert. Anschließend
        waren sie mit einem Software Defined Radio in der Lage, mit dem Gerät zu
        kommunizieren und beispielsweise Stromstöße über den Defibrillator
        abzugeben. Somit wären Fremde in der Lage, auf die Gesundheit anderer
        Personen Einfluss zu nehmen.&lt;/p&gt; 

&lt;/BLOCKQUOTE&gt;


&lt;p&gt;Erschreckend an dieser Meldung ist die  Tatsache, dass die Technologien
    offenbar entweder von Leuten entwickelt wurden, die einen zu dürftigen
    Background in Fragen der IT-Sicherheit haben oder aber Schutzmechanismen
    bewußt nicht implementiert wurden, z.B. aus Kostengründen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Meldung ist aber auch noch für etwas anderes gut: sie macht einmal mehr
    anhand eines neuen Szenarios deutlich, in welcher Weise
    Informationstechnologien unser tägliches Leben beeinflussen und wie wenig
    bewußt wir uns dessen mitunter sind: wie viele Chirurgen werden sich vor der
    Implantierung derartiger Schrittmacher wohl über die
    Sicherheitsimplikationen der implementierten Geräte Gedanken machen? Und
    welcher Patient, außer vielleicht Fachleute oder interessierte Geeks, wird wohl 
    vor der OP nach solchen Feinheiten fragen?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist deswegen ein wichtiger und richtiger Anspruch, dass sich Entwickler
    derartiger Systeme Gedanken um solche Fragen machen sollen. Dieser Anspruch
    müßte gewissermaßen Eingang in den Arbeitsethos der Entwickler finden.
    Gleichwohl ist realistisch gesehen nicht davon auszugehen, dass dieses in
    absehbarer Zeit mehrheitlich der Fall sein wird. Umso wichtiger wird die
    Bewußtseinsbildung für den Verbraucher, den Kunden oder wie in diesem Fall
    den Patienten! Denn dieses Beispiel ist ja nur eines von vielen und
    zumindest derzeit relativ unbedeutend, wenn auch spektakulär. Viel
    bedeutender sind aus meiner Sicht die alltäglicheren Fragen, etwa jene
    nach der informationellen Selbstbestimmung oder aber die nach der Sicherheit
    neuer Technologien etwa im Bereich der Ernährung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was die IT betrifft, frage ich mich mittlerweile zunehmend, ob es wirklich zweckmäßig
    ist, die &lt;em&gt;IT-Grundbildung&lt;/em&gt; (in der Fragen der IT-Sicherheit bislang leider
    keine Rolle spielt) als Querschnittsaufgabe anzusehen. Ähnliche Defizite
    bestehen in Fragen der allgemeinen Technikfolgenabschätzung.  So lobenswert
    die Grundidee ist, so wenig aussichtsreich scheint mir derzeit die Umsetzung.
    Denn: &lt;b&gt;wer soll diese Aufgabe übernehmen&lt;/b&gt;, wenn die durchschnittlichen
    Lehrer (und damit meine ich nicht nur die alten!) damit überfordert werden,
    weil ihnen schlichtweg die Kompetenzen dazu fehlen?  Es mag sein, dass ich, da
    ich mich professionell mit der IT beschäftige, diese Frage naturgemäß etwas
    überbewerte. Gleichwohl denke ich, dass meine grundlegende
    Diagnose richtig ist. Hier besteht Handlungsbedarf!&lt;/p&gt;

 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Schäuble beschwört den starken Staat (oder: Wahnvorstellungen eines Innenministers)</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/126-Schaeuble-beschwoert-den-starken-Staat-oder-Wahnvorstellungen-eines-Innenministers.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt; In der ZEIT &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy56ZWl0LmRlLzIwMDcvNDcvU2NoYWV1YmxlLVJlZGU=&amp;amp;entry_id=126&quot; title=&quot;http://www.zeit.de/2007/47/Schaeuble-Rede&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.zeit.de/2007/47/Schaeuble-Rede&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;schreibt
        Wolfgang Schäuble eine Apologie seiner Politik&lt;/a&gt;. Er
    doziert, dass die Herrschaft des Rechts im modernen Rechtsstaat untrennbar
    mit der Durchsetzung des Rechts verknüpft ist. Leider vergisst er zu
    erwähnen, dass es - auch in der Domäne des Rechts! - so einfach denn auch
    nicht ist. Denn die Durchsetzung von Rechtsnormen ist keine binäre
    Angelegenheit. Es stellt sich eben nicht nur die Frage ob, sondern auch die Frage 
    &lt;em&gt;wie&lt;/em&gt; Rechtsnormen durchgesetzt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt; Schäuble doziert über große Theoretiker der Rechtsstaatlichkeit und mir
    bleibt fast der Atem weg, wenn ausgerechnet &lt;em&gt;er&lt;/em&gt; kurzerhand ex cathedra
    erklärt, dass &quot;manche aktuelle Diskussion in Deutschland&quot; bei Hobbes stehen
    geblieben sei. Dummdreist scheut er sich nicht en passant liberale Denker
    wie Locke und Mill für seine Position einzunehmen und anschließend alle
    konkreten rechtsphilosophischen Fragen, die man vielleicht erörtern sollte,
    wenn man neue Rechtsquellen schaffen will, ausblendet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist schon bemerkenswert, dass jemand, der Innenminister ist, und meint dem
    Leser noch etwas über &quot;moderne Rechtsstaatlichkeit&quot; erzählen zu können, den
    Begriff der &lt;strong&gt;Verhältnismäßigkeit&lt;/strong&gt; in diesem Kontext nicht 
    einmal erwähnt. Dabei ist eben jener Begriff aus dem Ideenkatalog moderner
    Rechtsstaatsbegriffe &lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt; wegzudenken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt; Schäuble schreibt: &lt;q&gt;Das wichtigste Instrument im Kampf gegen den
        Terrorismus ist &lt;em&gt;intelligence&lt;/em&gt;&lt;/q&gt;. Gerade jenes Mittel,
    dass er so schön mit diesem Fremdwort zu verdecken sucht, gemeint ist
    geheimdienstliche Aufklärung, ist aber eines der problematischten 
    Gebiete wenn man über den &quot;modernen Rechtsstaat&quot; nachdenkt. 
    Denn: von allen staatlichen Einrichtungen sind die Geheimdienste jene
    die am ehesten Rechtsgüter gefährden und sich am ehesten der 
    rechtsstaatlichen Kontrolle entziehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt; Was Schäuble fordert (Aufhebung der Trennung von innerer und äußerer Sicherheit
    und der Einsatz geheimdienstlicher Methoden zunehmend auch außerhalb der
    Geheimdienste) führt eher zu einer Demontage, nicht zu einer Stärkung des 
    Rechtsstaates.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
    Der nicht gerade linksliberaler Umtriebe verdächtige 
    &lt;a
        href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy53ZWx0LmRlL3dlbHRfcHJpbnQvYXJ0aWNsZTEzNTQyNTQvV2VzdGVuX211c3NfV2VzdGVuX2JsZWliZW4uaHRtbA==&amp;amp;entry_id=126&quot; title=&quot;http://www.welt.de/welt_print/article1354254/Westen_muss_Westen_bleiben.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.welt.de/welt_print/article1354254/Westen_muss_Westen_bleiben.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;
        di Fabio schreibt in der Welt&lt;/a&gt; ganz treffend:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt; Man kann mit Blick auf die Extremlage den Grundsatz der
        Verhältnismäßigkeit nicht beliebig verschieben, nach dem Motto, die
        Sicherung des Landfriedens und des Lebensschutzes soll &quot;falls möglich
        mit milden Mitteln, aber zur Not-Wende auch mit härteren, geeigneten und
        erforderlichen Mitteln&quot; (Brugger) bis hin dann womöglich zu absolut
        unerlaubten Mitteln erfolgen dürfen. Eine Gesellschaft sollte sich nicht
        hysterisch in eine &quot;Not-Wende-Zeit&quot; hineinreden, in der jedes Mittel
        recht scheint, um zu überleben. Wer heute so katastrophenfixiert
        formuliert, könnte morgen eine solche Wirklichkeitswahrnehmung
        herbeigeredet haben.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;
    Und genau das dürfen wir nicht zulassen.&lt;/p&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Der Wahlstift ist &quot;noch nicht einsatzreif&quot; - NOCH NICHT?</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/125-Der-Wahlstift-ist-noch-nicht-einsatzreif-NOCH-NICHT.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;
    Die gute Nachricht zuerst: &lt;a
        href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvOTkwODkv&amp;amp;entry_id=125&quot; title=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/99089/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/newsticker/meldung/99089/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;der digitale Wahlstift
        ist vom Tisch&lt;/a&gt;. &lt;i&gt;Vorerst&lt;/i&gt;. Denn
    mittlerweile sehen viele Parteivertreter zwar ein, dass
    es Sicherheitsbedenken gibt, haben aber immer noch nicht
    verstanden, &lt;em&gt;dass elektronische Wahlen ein
    grundsätzliches Problem haben&lt;/em&gt;, welches sich nicht lösen
    lässt.  &lt;strong&gt;Der Glaube, der technische Fortschritt würde das
    Problem schon lösen, ist naiv, da es sich bei dem Problem der
    Transparenz &lt;u&gt;primär gar nicht um ein technologisches Problem
    handelt&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt; Parlamentswahlen haben einen einfachen Zweck: sie
    dienen, je nach Sichtweise, entweder dazu Personen und
    Parteien auf friedliche Art und Weise Macht zu geben
    oder zu entziehen.  Damit sie nicht durch Ausübung von
    subtileren Form der Gewalt oder durch Manipulationen
    kleinerer Gruppen beeinflusst werden können, gibt es ein
    paar einfache Grundsätze die unabdingbar sind. Dazu
    gehören neben den Grundsätzen der
    &lt;em&gt;Allgemeinheit&lt;/em&gt;, der &lt;em&gt;Gleichheit&lt;/em&gt;, der
    &lt;em&gt;Privatheit&lt;/em&gt; auch der Grundsatz der Transparenz
    einer Wahl. Und eben dieser Grundsatz ist
    bei elektronischen Wahlen &lt;u&gt;prinzipiell nicht zu
    erfüllen&lt;/u&gt;! Ein elektronisches Wahlgerät, egal wie gut
    und sicher es sein mag, ist für die Wähler eine
    Black-Box. Selbst für fachlich versierte. &lt;strong&gt;Aus diesem
    Grunde sind elektronische Parlamentswahlen grundsätzlich
    abzulehnen&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
    Leider steht zu befürchten, dass die Befürworter
    elektronischer Wahlsysteme nach den Bürgerschaftswahlen
    wieder mit der Notwendigkeit argumentiert werden und
    dann wohl möglich auf vergangene Erfahrungen verweisen
    können, die vielleicht wirklich zeigen werden, dass
    das jetzige Wahlsystem nicht praktikabel ist.
    Aus diesem Grund kann ich &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oYW5uby5kZS8=&amp;amp;entry_id=125&quot; title=&quot;http://www.hanno.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.hanno.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;
        Hanno&lt;/a&gt; nur zustimmen, wenn er schreibt:
    &lt;strong&gt;&lt;a
        href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oYW5uby5kZS9ibG9nLzIwMDcvaGFtYnVyZ2VyLXdlcmRldC13YWhsaGVsZmVyLw==&amp;amp;entry_id=125&quot; title=&quot;http://www.hanno.de/blog/2007/hamburger-werdet-wahlhelfer/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.hanno.de/blog/2007/hamburger-werdet-wahlhelfer/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;
        Hamburger werdet Wahlhelfer&lt;/a&gt;!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
    Wenn sich nur genug melden werden sich die Befürchtungen
    hoffentlich als Schwarzmalerei herausstellen. Sollten
    wir aber aber tatsächlich feststellen, dass dieses
    Wahlsystem ohne Wahlhilfen nicht sinnvoll funktioniert,
    dann werden wir wohl oder übel die Diskussion über das
    neue Wahlrecht noch einmal aufmachen müssen. Und dann
    werde wohl möglich auch ich meine Haltung dazu
    revidieren. Schöner aber wärs natürlich, wenn wir uns
    diese Frage gar nicht stellen müßte. Also: &quot;Hamburger
    werdet Wahlhelfer!&quot;&lt;/p&gt;


 
    </description>
</item>
<item>
    <title>CCC Hack des Digitalen Wahlstift</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/124-CCC-Hack-des-Digitalen-Wahlstift.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;
Ach, hätte ich das doch vor zwei Stunden gelesen &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=397&amp;amp;entry_id=124&quot; title=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/permalink/wahlstift1.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://vernetzt.org/lars/weblog/permalink/wahlstift1.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;als ich meinen Brief schrieb&lt;/a&gt;! &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=417&amp;amp;entry_id=124&quot; title=&quot;http://www.ccc.de/updates/2007/wahlstift-hack&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.ccc.de/updates/2007/wahlstift-hack&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Der Chaos Computer Club hat offen tatsächlich einen &lt;strong&gt;Wahlstift-Trojaner&lt;/strong&gt; gebaut&lt;/a&gt;!

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Der CCC hat zur beispielhaften Illustration der vielfältigen Angriffsmöglichkeiten gegen den Wahlstift für die Hamburger Bürgerschaft einen trojanischen Wahlstift entwickelt, der äußerlich nicht als solcher erkennbar ist. Solch ein Stift kann sowohl von Wählern als auch von an der Wahlvorbereitung und -durchführung beteiligten Personen unbemerkt ins Wahllokal mitgebracht und statt dem echten Wahlstift in die Auslesestation gesteckt werden. Der manipulierte Stift überträgt dann nicht nur digitale Stimmkreuze zum Auswertungscomputer, sondern agiert als ein sogenanntes Trojanisches Pferd zum Einschleusen von Schadsoftware. Sobald der Stift in die Auslesestation gesteckt wird, aktiviert sich ein Manipulationsprogramm, welches automatisch auf das Zielsystem übertragen und dort ohne Zutun des Bedieners ausgeführt wird. Das Programm kann nun problemlos Manipulationen auf dem Auswertungslaptop vornehmen, indem es z. B. die Position der digital gespeicherten Stimmkreuze verändert, das Endergebnis verfälscht, speichert und ausgibt.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;
Wer jetzt noch auf den Wahlstift setzt gehört endgültig merkbefreit! Und an die Jungs und Mädels vom CCC die an diesem und anderen wichtigen Themen dranhängen: Ihr seid großartig!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Update:&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=416&amp;amp;entry_id=124&quot; title=&quot;http://chaosradio.ccc.de/ctv099.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://chaosradio.ccc.de/ctv099.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Der CCC hat nachgelegt und einen zweiten Hack demonstriert&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Wahlmaschinen - nicht mit mir!</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/123-Wahlmaschinen-nicht-mit-mir!.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt; Ich stelle mich seit einigen Jahren als &lt;em&gt;Wahlhelfer&lt;/em&gt; zur Verfügung.
    Diese Aufgabe ist zwar nicht besonders spannend, gleichwohl aber
    eine, die notwendigerweise erledigt werden muß. Nun erhielt ich
    wieder Post vom Bezirksamt, worauf ich leider entgegnen mußte,
    dass ich mir nicht sicher bin, ob ich mich wieder zur Verfügung
    stellen werden. Denn: mit der Einführung des &lt;strong&gt;digitalen
    Wahlstiftes&lt;/strong&gt; soll es, von Stichproben abgesehen, keine 
    regulären &lt;em&gt;öffentlichen Auszählungen&lt;/em&gt; mehr geben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
    Deshalb schrieb ich folgenden Brief und bitte jeden besorgten
    Hamburger Bürger &lt;strong&gt;jetzt&lt;/strong&gt;, &lt;em&gt;bevor&lt;/em&gt; der
    &lt;em&gt;Verfassungsausschuß&lt;/em&gt; darüber berät, seine Bedenken
    zu äußern und die Fachsprecher der Parteien anzuschreiben
    (Kontaktadressen weiter unten).&lt;/p&gt;


 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/123-Wahlmaschinen-nicht-mit-mir!.html#extended&quot;&gt;&quot;Wahlmaschinen - nicht mit mir!&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </description>
</item>
<item>
    <title>Wie der &quot;Terror&quot; zur Beschneidung von Freiheitsrechten genutzt wird</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/121-Wie-der-Terror-zur-Beschneidung-von-Freiheitsrechten-genutzt-wird.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;Es ist schwer zu ertragen, wie zunehmend &lt;em&gt;Freiheitsrechte im Namen des
    Kampfes gegen den Terror abgebaut werden&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;wie mit Angst Politik
    gemacht wird&lt;/em&gt;. Rational ist das nicht. Denn nüchterne Blicke in die
    Statistiken zeigen, das wir weniger Probleme mit dem Terror haben als
    mit Verkehrs- oder Drogentoten, den ganz alltäglichen Verbrechen oder
    dem anhaltenden Problem des Rechtsextremismus insbesondere im Osten
    unseres Landes.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Richtig absurd ist, was sich jetzt im Falle des Berliner Stadtsoziologen
    Andrej H. ereignet. &lt;a
        href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YXouZGUvaW5kZXgucGhwP2lkPWRpZ2l0YXotYXJ0aWtlbCZyZXNzb3J0PW1lJmFydD0zNDc1Jm5vX2NhY2hlPTE=&amp;amp;entry_id=121&quot; title=&quot;http://www.taz.de/index.php?id=digitaz-artikel&amp;amp;ressort=me&amp;amp;art=3475&amp;amp;no_cache=1&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.taz.de/index.php?id=digitaz-artikel&amp;amp;ressort=me&amp;amp;art=3475&amp;amp;no_cache=1&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Das
        Soziologen-Ehepaar Sassen und Sennett fasst das knapp zusammen&lt;/a&gt; und
    kritisiert mit recht:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
    &lt;p&gt;Der liberale Staat verändert sich. In den Sechzigerjahren besaß
        Deutschland die aufgeklärtesten Gesetze für Flüchtlinge und
        Asylsuchende in Europa; die USA erließen die feinfühligsten
        Einwanderungsgesetze in ihrer Geschichte, und Frankreich
        garantierte allen, die auf seinem Territorium geboren wurden,
        automatisch die Staatsbürgerschaft, das galt auch für alle Muslime.
        Heute haben alle diese Länder im Namen des &quot;Kriegs gegen den
        Terror&quot; ihre Gesetze geändert - der Ausnahmezustand setzt sich
        durch. Die Gesetze, die gegen echte Gefahren gedacht waren, werden
        nun ausgelegt, um amorphen Ängsten zu begegnen. Anstelle echter
        Polizeiarbeit wollen die Autoritäten der Gefahr, die sie fürchten,
        einen Namen geben - irgendeinen Namen. Der Ausnahmezustand
        untergräbt die Legitimität von Staaten. Wenn Fälle so verfolgt
        werden wie dieser, dann läuft eine Regierung Gefahr, ihre Autorität
        zu verlieren, und beraubt sich damit der Möglichkeiten,
        wirkungsvoll gegen echte Terroristen vorzugehen. &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt; Sollten unsere Kollegen wirklich gefährliche Soziologen sein, dann
        sollten sie mit rationalen Mitteln strafrechtlich verfolgt werden.
        Aber, wie in Guantánamo, scheint die Verfolgung an Stelle der
        Strafverfolgung getreten zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Da frage ich mich doch, was soll das? Gerade angesichts der Tatsache,
    dass anderen Ortes leider mal wieder ein viel drängerenderes Problem
    sichtbar wurde, dass sich diesmal in Form eines wildgewordenen Mobs
    beachtlicher Größe manifestierte, der sich wohlmöglichlich nicht nur
    aus organisierten Rechtsextremen bildete und eine
    &lt;a
        href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXoubmV0L3MvUnViNjFFQUQ1QkVBMUVFNDFDRjhFQzg5OEIxNEIwNUQ4RDYvRG9jfkVBMTg1NTczRjlCRUY0NkEyODJCOTg0OENDQUVFNkQzM35BVHBsfkVjb21tb25+U2NvbnRlbnQuaHRtbA==&amp;amp;entry_id=121&quot; title=&quot;http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~EA185573F9BEF46A282B9848CCAEE6D33~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~EA185573F9BEF46A282B9848CCAEE6D33~ATpl~Ecommon~Scontent.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Hetzjagd
        auf eine kleine Gruppe Inder&lt;/a&gt; machte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich wünschte die großen und kleinen Schäubles in der Legislative und Exekutive dieses Landes würden diese
    wirklich drängenden und beängstigenden Probleme anfassen anstatt den
    Rechtsstaat weiter zu sabotieren.&lt;/p&gt;
 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Erwin Wurm Retrospektive in den Deichtorhallen</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/120-Erwin-Wurm-Retrospektive-in-den-Deichtorhallen.html</link>

    <description>
        &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 580px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img width=&#039;580&#039; height=&#039;152&#039;  src=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/uploads/2007/One_Minute_Sculptures.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;One Minute Sculpture&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;
Die Unterhaltung mit einem Freund über die &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=383&amp;amp;entry_id=120&quot; title=&quot;http://www.deichtorhallen.de/539.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.deichtorhallen.de/539.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Wurm-Ausstellung&lt;/a&gt; erinnerte mich daran, dass ich für diese unbedingt die Werbetrommel schlagen wollte, bevor sie am 2.9. d.J. schließt. Es gibt zahlreiche höchst skurille Plastiken, Zeichnungen, Photographien und Installationen zu sehen. Ich sah die Ausstellung Ende April oder gegen Anfang Mai, werde sie mir wohl aber nochmal ansehen und kann sie auch weniger kunstinteressierten Menschen empfehlen, da der Zugang zur Kunst Wurm&#039;s einfach zu finden sein sollte. Höchst unterhaltsam!&lt;/p&gt; 
    </description>
</item>
<item>
    <title>Gegenaufklärung am Beispiel Kreationismus</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/119-Gegenaufklaerung-am-Beispiel-Kreationismus.html</link>

    <description>
        &lt;p&gt;Beim Begriff &lt;em&gt;&quot;religiöse Rechte&quot;&lt;/em&gt; mußte ich bisher primär an die
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=384&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25557/1.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25557/1.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;religiöse Rechte in den USA&lt;/a&gt;
    denken. Noch stärker waren die Assoziationen beim Thema
    &lt;em&gt;Kreationismus&lt;/em&gt;, den ich noch in den 90ern für ein amerikanisches
    Problem hielt, von abseitigen Äußerungen etwa von erzkonservativen katholischen
    Bischöfen einmal abgesehen. Leider aber scheint es, dass der Kreationismus hier auch
    hierzulande wieder zu einem Problem werden könnte. So äußerte sich z.B. die
    hessische Kultusministerin Wolff dahingehend, dass die biblische Schöpfungslehre
    im Biologie-Unterricht behandelt werden sollte.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
    &lt;p&gt;Die hessische Kultusministerin Karin Wolff hat mit Kreationismus
        »überhaupt nichts am Hut«, also der Idee, dass ein allmächtiger Gott für
        die unendliche Komplexität des Lebens verantwortlich sei. Aber sie
        spricht von »Konvergenzen« zwischen »Evolution und
        Schöpfungsgeschichte«, und sie hält es für »sinnvoll«, Schüler nicht
        allein mit der Evolutionslehre im Biologieunterricht zu konfrontieren.
        Darwin und Nachfolger dürften nicht getrennt werden von der
        »Schöpfungslehre der Bibel«, die im Religionsunterricht vermittelt wird.
        Auch »noch eine andere Sicht« sei notwendig als nur die der
        Naturwissenschaft.&lt;/p&gt;
       &lt;p&gt;(Josef Joffe in der ZEIT)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Eine Meinungsäußerung, die, abgesehen von wenigen (kritischen) &lt;a
        href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=385&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.zeit.de/2007/29/Kreationismus?page=all&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.zeit.de/2007/29/Kreationismus?page=all&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt;n im
    Feuilleton, weitgehend unbeachtet und folgenlos blieb. Koch stellte sich
    hinter sie, und Wolff bleibt weiterhin für die Schulen in Hessen
    zuständig auch ohne das von ihr verlangt wurde, zurückzurudern und ihre
    Aussagen zu relativieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Akzeptanz ist fatal. Zwar muß man sich zumindest im Moment um das
    staatliche Schulwesen noch wenig Sorgen machen, doch die Entwicklungen
    im privaten Schulwesen geben Anlass zur Sorge. So sagt z.B. der Politologe
    Lammers nicht nur, dass &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI1LzI1NTkwLzEuaHRtbA==&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25590/1.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25590/1.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;
        die Zahl der Menschen, die an naturwissenschaftlichen Welterklärungen
        zweifelten&lt;/a&gt;, steigen würde, sondern er befürchtet auch, dass durch den
    Trend zur Gründung privater Schulen, auch Kreationisten profitieren würden.
    Ich halte diese Furcht für sehr begründet, schaut man sich derartige
    Überlegungen etwa im Umfeld &lt;em&gt;evangelikaler Gruppen&lt;/em&gt; an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch man muß gar nicht so weit schauen. Auch andere Entwicklungen geben Anlaß
    zur Sorge. In Hamburg etwa, wo, nach der Verabschiedung des 
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=386&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.22587hamburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.22587hamburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Staatsvertrages&lt;/a&gt;, die katholische
    Kirche plant aus dem bisherigen Modell des interkonfessionellen Unterrichtes
    auszusteigen, ist zu befürchten, dass auch dies zur Erosion
    wissenschaftlicher Grundbildung führen könnte. Zwar ist die offizielle
    Position der katholischen Kirche mit Hinblick auf die Schöpfungslehre
    durchaus vernünftig, die Position vieler Kleriker auch in hohen Positionen
    (etwa Mixa oder Schönborn) jedoch eher durch religiösen Fanatismus
    gekennzeichnet. Und für die nahe Zukunft wird auch eine andere Entwicklung
    interessant werden: der Anteil der Muslime in Hamburg wird in den nächsten
    Jahrzehnten deutlich steigen. Auch hier gibt es sehr unterschiedliche
    Positionen, die von &quot;verhältnismäßig aufgeklärt&quot; bis hin zu einem
    &lt;em&gt;wissenschaftsfeindlichen religiösem Dogmatismus&lt;/em&gt; reichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wcm9qZWN0LXN5bmRpY2F0ZS5vcmcvY29tbWVudGFyeS9kYWhyZW5kb3JmNTY=&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.project-syndicate.org/commentary/dahrendorf56&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.project-syndicate.org/commentary/dahrendorf56&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Lord Ralf
        Dahrendorf hat vollkommen recht, wenn er in der Gegenaufklärung eine
        ernsthafte Bedrohung sieht&lt;/a&gt;, der man &lt;strong&gt;jetzt&lt;/strong&gt; kämpferisch
    entgegentreten müßte.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
    &lt;p&gt;Todays counter-Enlightenment fashion can easily get out of hand. Those
        who are committed to liberty must learn to appreciate and defend it now,
        lest they someday have to fight to get it back.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
 
    </description>
</item>

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