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    <title>Lars Beckers Weblog - Kultur</title>
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    <description>Aussichten und Ansichten</description>
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<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 00:52:09 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Lars Beckers Weblog - Kultur - Aussichten und Ansichten</title>
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    <title>Bald sind Europawahlen...</title>
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            <category>Hamburg</category>
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>

    <pubDate>Tue, 26 May 2009 08:57:55 +0200</pubDate>
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    <title>Erwin Wurm Retrospektive in den Deichtorhallen</title>
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            <category>Hamburg</category>
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 580px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:37 --&gt;&lt;img width=&#039;580&#039; height=&#039;152&#039;  src=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/uploads/2007/One_Minute_Sculptures.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;One Minute Sculpture&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;
Die Unterhaltung mit einem Freund über die &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=383&amp;amp;entry_id=120&quot; title=&quot;http://www.deichtorhallen.de/539.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.deichtorhallen.de/539.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Wurm-Ausstellung&lt;/a&gt; erinnerte mich daran, dass ich für diese unbedingt die Werbetrommel schlagen wollte, bevor sie am 2.9. d.J. schließt. Es gibt zahlreiche höchst skurille Plastiken, Zeichnungen, Photographien und Installationen zu sehen. Ich sah die Ausstellung Ende April oder gegen Anfang Mai, werde sie mir wohl aber nochmal ansehen und kann sie auch weniger kunstinteressierten Menschen empfehlen, da der Zugang zur Kunst Wurm&#039;s einfach zu finden sein sollte. Höchst unterhaltsam!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Aug 2007 12:55:12 +0200</pubDate>
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    <category>Ausstellungen</category>
<category>Deichtorhallen</category>
<category>Kunst</category>
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    <title>Gegenaufklärung am Beispiel Kreationismus</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/119-Gegenaufklaerung-am-Beispiel-Kreationismus.html</link>
            <category>Bildung</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Politik</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Beim Begriff &lt;em&gt;&quot;religiöse Rechte&quot;&lt;/em&gt; mußte ich bisher primär an die
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=384&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25557/1.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25557/1.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;religiöse Rechte in den USA&lt;/a&gt;
    denken. Noch stärker waren die Assoziationen beim Thema
    &lt;em&gt;Kreationismus&lt;/em&gt;, den ich noch in den 90ern für ein amerikanisches
    Problem hielt, von abseitigen Äußerungen etwa von erzkonservativen katholischen
    Bischöfen einmal abgesehen. Leider aber scheint es, dass der Kreationismus hier auch
    hierzulande wieder zu einem Problem werden könnte. So äußerte sich z.B. die
    hessische Kultusministerin Wolff dahingehend, dass die biblische Schöpfungslehre
    im Biologie-Unterricht behandelt werden sollte.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
    &lt;p&gt;Die hessische Kultusministerin Karin Wolff hat mit Kreationismus
        »überhaupt nichts am Hut«, also der Idee, dass ein allmächtiger Gott für
        die unendliche Komplexität des Lebens verantwortlich sei. Aber sie
        spricht von »Konvergenzen« zwischen »Evolution und
        Schöpfungsgeschichte«, und sie hält es für »sinnvoll«, Schüler nicht
        allein mit der Evolutionslehre im Biologieunterricht zu konfrontieren.
        Darwin und Nachfolger dürften nicht getrennt werden von der
        »Schöpfungslehre der Bibel«, die im Religionsunterricht vermittelt wird.
        Auch »noch eine andere Sicht« sei notwendig als nur die der
        Naturwissenschaft.&lt;/p&gt;
       &lt;p&gt;(Josef Joffe in der ZEIT)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Eine Meinungsäußerung, die, abgesehen von wenigen (kritischen) &lt;a
        href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=385&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.zeit.de/2007/29/Kreationismus?page=all&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.zeit.de/2007/29/Kreationismus?page=all&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt;n im
    Feuilleton, weitgehend unbeachtet und folgenlos blieb. Koch stellte sich
    hinter sie, und Wolff bleibt weiterhin für die Schulen in Hessen
    zuständig auch ohne das von ihr verlangt wurde, zurückzurudern und ihre
    Aussagen zu relativieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Akzeptanz ist fatal. Zwar muß man sich zumindest im Moment um das
    staatliche Schulwesen noch wenig Sorgen machen, doch die Entwicklungen
    im privaten Schulwesen geben Anlass zur Sorge. So sagt z.B. der Politologe
    Lammers nicht nur, dass &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS90cC9yNC9hcnRpa2VsLzI1LzI1NTkwLzEuaHRtbA==&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25590/1.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25590/1.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;
        die Zahl der Menschen, die an naturwissenschaftlichen Welterklärungen
        zweifelten&lt;/a&gt;, steigen würde, sondern er befürchtet auch, dass durch den
    Trend zur Gründung privater Schulen, auch Kreationisten profitieren würden.
    Ich halte diese Furcht für sehr begründet, schaut man sich derartige
    Überlegungen etwa im Umfeld &lt;em&gt;evangelikaler Gruppen&lt;/em&gt; an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch man muß gar nicht so weit schauen. Auch andere Entwicklungen geben Anlaß
    zur Sorge. In Hamburg etwa, wo, nach der Verabschiedung des 
    &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=386&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.22587hamburg.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.22587hamburg.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Staatsvertrages&lt;/a&gt;, die katholische
    Kirche plant aus dem bisherigen Modell des interkonfessionellen Unterrichtes
    auszusteigen, ist zu befürchten, dass auch dies zur Erosion
    wissenschaftlicher Grundbildung führen könnte. Zwar ist die offizielle
    Position der katholischen Kirche mit Hinblick auf die Schöpfungslehre
    durchaus vernünftig, die Position vieler Kleriker auch in hohen Positionen
    (etwa Mixa oder Schönborn) jedoch eher durch religiösen Fanatismus
    gekennzeichnet. Und für die nahe Zukunft wird auch eine andere Entwicklung
    interessant werden: der Anteil der Muslime in Hamburg wird in den nächsten
    Jahrzehnten deutlich steigen. Auch hier gibt es sehr unterschiedliche
    Positionen, die von &quot;verhältnismäßig aufgeklärt&quot; bis hin zu einem
    &lt;em&gt;wissenschaftsfeindlichen religiösem Dogmatismus&lt;/em&gt; reichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wcm9qZWN0LXN5bmRpY2F0ZS5vcmcvY29tbWVudGFyeS9kYWhyZW5kb3JmNTY=&amp;amp;entry_id=119&quot; title=&quot;http://www.project-syndicate.org/commentary/dahrendorf56&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.project-syndicate.org/commentary/dahrendorf56&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Lord Ralf
        Dahrendorf hat vollkommen recht, wenn er in der Gegenaufklärung eine
        ernsthafte Bedrohung sieht&lt;/a&gt;, der man &lt;strong&gt;jetzt&lt;/strong&gt; kämpferisch
    entgegentreten müßte.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
    &lt;p&gt;Todays counter-Enlightenment fashion can easily get out of hand. Those
        who are committed to liberty must learn to appreciate and defend it now,
        lest they someday have to fight to get it back.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Aug 2007 01:51:15 +0200</pubDate>
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    <category>Aufklärung</category>
<category>Kreationismus</category>
<category>Obskurantismus</category>
<category>Religion</category>
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    <title>NOMA! NOMA?</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/102-NOMA!-NOMA.html</link>
            <category>Kultur</category>
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Religion und Wissenschaft sind verschiedene Dinge. Diese Auffassung schien in diesem Lande (und in Europa generell) mehrheitlich konsensfähig. Insofern betrachtete ich die Auseinandersetzungen um das sog. &quot;Intelligente Design&quot; (eine kreationistische Lehre in pseudowissenschaftlichem Gewand) in den Vereinigten Staaten zwar mit Interesse, aber nur 
bedingt mit der Sorge, dass es hier zu ähnlich unschönen Auseinandersetzungen kommen könnte. Dies auch angesichts solcher Tatsachen, dass der Papst Ende der 90er Jahre erklärte, dass die Evolutionslehre durchaus mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren ist, oder das in Umfragen regelmäßig festgestellt wird, dass viele Christen fundamentalen Lehren des Christentums nicht mehr glauben. So glaubt nicht einmal mehr &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=342&amp;amp;entry_id=102&quot; title=&quot;http://www.fowid.de/aktuelles/einzelansicht/artikel/auferstehung-passe/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.fowid.de/aktuelles/einzelansicht/artikel/auferstehung-passe/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;ein Drittel aller bekennenden Christen&lt;/a&gt; an die Auferstehung Jesu Christi.  Auch &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=343&amp;amp;entry_id=102&quot; title=&quot;http://www.fowid.de/aktuelles/einzelansicht/artikel/persoenlicher-gott-hoeheres-wesen-gar-nichts/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.fowid.de/aktuelles/einzelansicht/artikel/persoenlicher-gott-hoeheres-wesen-gar-nichts/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;die Vorstellung eines persönlichen Gottes schwindet&lt;/a&gt;. Jan Roß schrieb aufgrund solcher Entwicklungen vor einen paar Jahren einen prägnanten Artikel in der ZEIT, den ich hier zu gerne verlinkt hätte, in der er beschrieb wie sehr &quot;Gott&quot; im Laufe der Zeit immer ätherischer, die Gottesbilder immer abstraktiver wurden, und betitelte ihn, wenn ich mich Recht erinnere, passender Weise mit der Frage &quot;Wo ist Gott?&quot;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Diese zunehmende Differenzierung und Abstrahierung ist aus kulturhistorischer oder soziologischer Perspektive nicht verwunderlich. Individualisierung, Aufklärung oder (dieser diametral entgegenstehend) zahlreiche Einflüsse anderer Religionen und esoterischer Weltbilder, sowie natürlich auch die mit der Säkularisierung einhergehende geringere Autorität der Kirche(n) (die frühen Christen etwa hatten ganz andere, weniger &quot;christliche&quot; Möglichkeiten mit gnostischen Häretikern umzugehen, man muß nicht unbedingt die katholische Inquisition bemühen...) mögen als Stichworte reichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Mir schien es also im wesentlichen so, dass die intelligenteren Gläubigeren einer Anschauung folgten, für die Stephen Jay Gould den Begriff &quot;&lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=344&amp;amp;entry_id=102&quot; title=&quot;http://www.stephenjaygould.org/library/gould_noma.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.stephenjaygould.org/library/gould_noma.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Non-overlapping magisteria&lt;/a&gt;&quot; popularisierte. Eine vergleichsweise aufgeklärte Anschauung also, die die Religion in klar definierte Schranken verweist und ihr gleichwohl nicht jegliche Existenzberechtigung abspricht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Leider habe ich zunehmend den Eindruck, wenn ich mir die Diskurse zum Verhältnis Wissenschaft und Religion anschaue, zunehmend mehr gebildete Gläubige die Rolle rückwärts zu machen. Ein Paradebeispiel dafür schildert die ZEIT in einem sehr
gelungenem 
&lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=345&amp;amp;entry_id=102&quot; title=&quot;http://www.zeit.de/2006/19/templeton1_xml?page=all&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.zeit.de/2006/19/templeton1_xml?page=all&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Artikel zur amerikanischen Templeton Foundation&lt;/a&gt;, die zunehmend auch in Europa aktiv wird um auch hier daran zu arbeiten, die Kraft des Glaubens oder gar Gottes Existenz empirisch zu beweisen. Anstoß für den Artikel gab wohl &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=346&amp;amp;entry_id=102&quot; title=&quot;http://www.edge.org/3rd_culture/horgan06/horgan06_index.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.edge.org/3rd_culture/horgan06/horgan06_index.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;der überaus lesenswerte Essay des amerikanischen Wissenschaftsjournalistens John Horgan&lt;/a&gt;, der sich von der Stiftung hatte fördern lassen und nun über seine ambivalenten Gefühle darüber schrieb. Sehr aufschlußreich ist auch die Folgediskussion, hochkarätiger Wissenschaftler und Wissensschaftsjournalisten, von denen einige zu verschiedenen Zeitpunkten sich haben von der Stiftung fördern lassen. Die Templeton Foundation scheint sehr genau zu wissen, welche Menschen zu den überragenden Multiplikatoren gehören und sehr bemüht diese für Ihre Zwecke einzuspannen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Angesichts solcher Diskurse oder stammtischtauglicher stoiberischer Vorstellungen, man müsse &quot;Verletzungen des Heiligen&quot; leichter ahnden können, muß ich leider festellen, dass sich dieses dialektische Konzept offenbar nicht bewährt. Vielleicht also sollten auch aufgeklärte Intellektuelle zukünftig weniger um Versöhnung bemüht sein, als darum den Gegenpositionen Raum zu verschaffen und den Glauben vehement in seine Schranken zu verweisen. Das Konzept der NOMA im Gouldschen Sinne, dass mehr die Vereinbarkeit beider Gebiete betont anstatt ihre Gegensätze, mag sich als &quot;operative Theorie&quot; im Umgang mit aufgeklärten Gläubigen bewähren. Es ist aber leider auch ein gänzlich ungeeignetes Mittel um dem Obskurantismus etwas entgegenzusetzen und verdeckt eher Probleme als sie zu lösen. Wissenschaft und Glaube - das geht nicht zusammen!&lt;/p&gt;





&lt;u&gt;&lt;/u&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Jun 2006 01:11:00 +0200</pubDate>
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    <category>Aufklärung</category>
<category>Obskurantismus</category>
<category>Religion</category>
<category>Religionskritik</category>
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    <title>John Stuart Mill</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/101-John-Stuart-Mill.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Anders als die meisten Artikeln zu dem momentanen Freud-Getaumel, die ich las (oder eher überflog), las ich im Vorfelde zu J.S. Mills 200. Geburtstag ein paar interessante biographische Artikel. Besonders &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=323&amp;amp;entry_id=101&quot; title=&quot;http://www.prospect-magazine.co.uk/article_details.php?id=7439&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.prospect-magazine.co.uk/article_details.php?id=7439&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;diesen im Prospect Magazine&lt;/a&gt; empfehle ich nur allzu gerne zur Lektüre. Er skizziert in gelungener Weise Mills Leben als streitbarer, konsequenter, &quot;öffentlicher Intellektueller&quot;, der sich nicht scheute die politische Bühne zu betreten und auch dort seine Ideen zu verfechten, denn &quot;Ideen haben Konsequenzen&quot;:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
He was not a natural politician; he lacked the clubability and ruthlessness of a political great. But by insisting on taking his ideas to their conclusions, he marked out a place for himself as one of the giants of the 19th century, and someone able to inspire as much by his living deeds as by his timeless words.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 May 2006 00:46:12 +0200</pubDate>
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    <category>Biographien</category>
<category>Liberalismus</category>
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    <title>Literatur und Erkenntnis - Klassiker vs. Zeitgenössische Literatur</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/99-Literatur-und-Erkenntnis-Klassiker-vs.-Zeitgenoessische-Literatur.html</link>
            <category>Bildung</category>
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Christian Köllerer schrieb ein paar &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=317&amp;amp;entry_id=99&quot; title=&quot;http://www.koellerer.de/q2-2006.html#120406&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.koellerer.de/q2-2006.html#120406&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;bibliomane Betrachtungen&lt;/a&gt;. Inhalt und Form überraschten mich nicht. Ich mag im Grundsatz auch gar nicht widersprechen. Viele Klassiker haben aus den genannten Gründen sicherlich nach inhaltlichen und/oder formalen Kriterien eine überdurchschnittlich hohe Komplexität. Ich benutze bewußt das Wort Komplexität, da Qualität weniger eindeutig ist, so dass je nach Qualitätskriterien  Vergleiche zwischen &quot;Klassikern&quot; und &quot;Zeitgenössischen Werken&quot; vermutlich weniger eindeutig ausfielen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Mein Interesse traf insbesondere die Äußerung: &lt;q&gt;was mich an Klassikern vor allem reizt: Die Vergangenheit und die Natur des Menschen besser zu verstehen.&lt;/q&gt; Eine Äußerungen die man von Klassikerfreunden häufiger hört, und eine, die mich jedensmal zweifeln lässt, ob das ein Alleinstellungsmerkmal von Klassikern ist. Ist es nicht viel mehr so, dass (schöngeistige) Literatur im Allgemeinen nur ein Spiegel oder auch Katalysator ist? Eine gestaltete und gedachte neue Erfahrungswelt? Wer das notwendige Rüstzeug mitbringt, der wird, wenn er will, etwas  über die Natur des Menschens erfahren, egal ob er Goethes &quot;Wahlverwandtschaften&quot; oder Philipp Roths &quot;Menschlichen Makel&quot; liest. Auf dieser Ebene ist der allgemeine Vergleich zwischen Klassikern und Zeitgenössischer Literatur m.E. unergebig, zumal man bei vielen Klassikern wirklich lange suchen muß, um derartige Erkenntnisse zu gewinnen. Wer im reinen Text von Dantes Göttlicher Komödie mehr über die Natur des Menschen findet als in einem Kinder-Fantasyroman von Philip Pullman, der hat eine andere Komödie gelesen als ich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Klassiker sind nicht &quot;wahrer&quot; oder &quot;erkenntnisbringender&quot; als zeitgenössische Werke. Und auch die Grundthemen ähneln sich sehr. Es geht doch immer irgendwie um Leben und Tod, Liebe und Hass, Mangel und Überfluß, Freiheit und Abhängigkeit und dergleichen.
Belletristik ist nicht allein geeignet  zu Erkenntnissen zu gelangen. Goethes Gedankenspiele zu Doppelbindungen können ebenso in die Irre führen, wie freudianisch geprägte Vorstellungen jüngerer Literatur. Belletristik ist ein schöner Anlaß mal wieder über die Natur des Menschens nachzudenken, aber sie ist nicht &lt;em&gt;der&lt;/em&gt; Schlüssel ihr. Dazu bedarf es mehr und in manchen Fällen geht es auch mit weniger...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ob Klassiker oder Zeitgenössisches oder in welchem Verhältnis bleibt zuletzt doch immer eins: eine Frage des persönlichen Geschmacks und eigener Ambitionen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 13 Apr 2006 00:44:01 +0200</pubDate>
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    <category>Klassiker</category>
<category>Literatur</category>
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    <title>&quot;Eine Minute der Menschheit&quot; (Suhrkamp, 1983) - Ein Nachruf</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/95-Eine-Minute-der-Menschheit-Suhrkamp,-1983-Ein-Nachruf.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Spiegel Online &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=298&amp;amp;entry_id=95&quot; title=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,408260,00.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,408260,00.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;meldet den Tod Stanislav Lem&#039;s&lt;/a&gt;, der sich weltweit einen Namen als Autor von anspruchsvollen Klassikern der Science-Fiction-Literatur gemacht hat. Ich habe ein paar seiner Romane und Essays gelesen. Nicht alle sagten mir zu, aber immer spürte ich eine gemeinsame Geisteshaltung, denn Lems Denken schien mir von einem tiefen Humanismus geprägt. An einigen Werken habe ich mich gerieben (vorallem Essays, die mir oftmals etwas zu pessimistisch geraten sind), anderen kann ich sehr zustimmen (etwa seine Angriffe gegen die Futurologie in &quot;Die Vergangenheit der Zukunft&quot;), wieder andere haben mich gelangweilt (&quot;Also sprach Golem&quot; - interessante Idee, aber leider von nur geringem Unterhaltungswert) oder gut unterhalten (&quot;Der futurologische Kongress&quot;). Die nachhaltigste Begeisterung aber habe ich für seine fiktiven Rezensionen entwickelt und dies nicht nur, weil mir diese literarische Gattung, anderen Ortes noch nicht über den Weg lief.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Besonders empfehlen möchte ich die &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=299&amp;amp;entry_id=95&quot; title=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518374559/vernetzt-21&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3518374559/vernetzt-21&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&quot;Eine Minute der Menschheit&quot;&lt;/a&gt;. Das schmale Buch ist eine fulminante ironische Rezension eines statistischen Mammutwerkes, welches das menschliche Dasein mit vielerlei statistischen Zahlen, die Anzahl der Nachrufe pro Minute wurde leider nicht erfasst, zu ergründen versucht. Die Eine Minute zeigt auf unterhaltsame Weise, dass Schicksale ihre Bedeutung verlieren, wenn man sie zu aggregieren versucht und macht deutlich, dass die conditio humana nicht mit Statistik zu erfassen ist. Es ist mithin ein Buch, dass eine gute Schullektüre abgäbe und auch die Nachttische von Entscheidungsträgern zieren würde.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 28 Mar 2006 01:04:59 +0200</pubDate>
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    <category>Literatur</category>
<category>Science-Fiction</category>
<category>Stanislav Lem</category>
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    <title>Bodo Kirchhoff: &quot;Wo das Meer beginnt&quot; (Frankfurter Verlagsanstalt, 2004)</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/84-Bodo-Kirchhoff-Wo-das-Meer-beginnt-Frankfurter-Verlagsanstalt,-2004.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Schööööön!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ich habe eine schwäche für schöne Titel. Und dieser Titel ist schön und fast die zentrale Frage des Romanes, andere kommen eigentlich nicht vor, zusammen. Konkret geht es um einen Vorfall, über den der Erzähler und Protagonist der Geschichte, Viktor Haberland, zwölf Jahre später berichtet. Ihm wurde vorgeworfen, eine Mitschülerin vergewaltigt zu haben. Strafrechtlich blieb der Fall ohne Bedeutung, da keine Anzeige erstattet wurde, doch gegenüber der Schule von der Mutter die Forderung erhoben wurde, Haberland sei des Gymnasiums zu verweisen. Mit Hilfe von Notizen seines alten Lehrers, macht sich Haberland daran, die Geschichte zu rekonstruieren und es stellt sich die Frage, wo die (körperliche) Liebe endet und die Gewalt beginnt. Kurzum: wie bestimmt man die sich stets verschiebende Grenze zwischen Land und Meer?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Fazit: &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=236&amp;amp;entry_id=84&quot; title=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/362700115X/vernetzt-21&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/362700115X/vernetzt-21&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&quot;Wo das Meer beginnt&quot;&lt;/a&gt; ist eine kleine und schnörkelose Geschichte. Aber schön ist sie!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Jan 2006 23:42:00 +0100</pubDate>
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    <category>Literatur</category>
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    <title>Juli Zeh: &quot;Adler und Engel&quot; (btb, 2003)</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/83-Juli-Zeh-Adler-und-Engel-btb,-2003.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Ich bekam dies Buch von einer guten Freundin geschenkt (vielen Dank!) und habe es schnell durchgelesen.
&lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=387&amp;amp;entry_id=83&quot; title=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442729262/vernetzt-21&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442729262/vernetzt-21&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Adler und Engel&lt;/a&gt; unterhält und ist aus handwerklicher Sicht okay, doch es fällt mir schwer zu verstehen, warum ihn derart viele Rezensenten (ich benutze gerne die &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=388&amp;amp;entry_id=83&quot; title=&quot;http://www.perlentaucher.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.perlentaucher.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Perlentaucher&lt;/a&gt; um mir ein Überblick zu verschaffen) derartig positiv goutierten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Man ahnt, dass Juli Zeh Bücher wie &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=389&amp;amp;entry_id=83&quot; title=&quot;http://www.amazon.de/einen-verdammt-guten-Roman-schreibt/dp/3924491321/vernetzt-21&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.amazon.de/einen-verdammt-guten-Roman-schreibt/dp/3924491321/vernetzt-21&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;&quot;Wie man einen verdammt guten Roman schreibt&quot;&lt;/a&gt; nicht nur gelesen haben muß, sondern gerade zu verinnerlicht hat. Und genau dies ist, neben aller Verschwörungstheorie, mein Problem mit dem Roman: er erinnert an einen Grisham oder Clancy, mit dem Unterschied vielleicht, dass &quot;das Gute&quot; &lt;tm&gt; am Ende nicht siegt und der Protagonist kein strahlender Held, sondern ein koksender, frauenschlagender Ex-Staranwalt ist, der nach dem Selbstmord seiner Freundin beschlossen hat, seinem Leben ein Ende zu setzen. Auch die Psychologie der Charaktere lässt zu wünschen übrig. Anders als bei genannten Amerikanern ist es jedoch nicht so, dass die Psychologie keine Rolle spielte. Es ist schlimmer: die Charakterisierung ist nicht nur oberflächlich und &quot;way to cool&quot;, sondern insbesondere im Falle von Clara beziehungsweise Lisa nicht wirklich überzeugend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Fazit: Kann man lesen, muß man aber nicht.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Jan 2006 23:31:00 +0100</pubDate>
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    <category>Juli Zeh</category>
<category>Literatur</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.5/deed.de</creativeCommons:license>
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    <title>Zeruya Shalev: &quot;Liebesleben&quot; (Berliner Taschenbuch Verlag, 2004)</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/82-Zeruya-Shalev-Liebesleben-Berliner-Taschenbuch-Verlag,-2004.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Lange, sehr lange, seit ich vor Jahren eine vielversprechende Rezension von Iris Radisch las, stand dieser Roman auf meiner &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=222&amp;amp;entry_id=82&quot; title=&quot;http://vernetzt.org/lars/leseliste/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://vernetzt.org/lars/leseliste/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Leseliste&lt;/a&gt;. Im letzten Jahr, auf der Suche nach einem Roman, den ich guten Gewissens meiner Freundin schenken könnte, fiel mir der Titel wieder ein. Ein äußerst glücklicher Umstand, denn so wie wie sich Philipp Roth als die Entdeckung des Vorjahres entpuppte, so erwies sich Shalev als &lt;i&gt;meine literarische Entdeckung des Jahres 2005&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=223&amp;amp;entry_id=82&quot; title=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3833300825/vernetzt-21&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3833300825/vernetzt-21&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Liebesleben&lt;/a&gt; ist ein rasanter Roman über eine junge verheiratete Frau, die sich in eine leidenschaftliche, fast obsessive Affäre mit einem deutlich älteren Mann, einem Freund ihres Vaters, stürzt.  Während mich auf den ersten zwei Seiten die narrative Form des stream of consciousness noch etwas irritierte, versank ich sehr schnell in der Lektüre. Das Werk packte mich bis zu seinem überraschenden Ende, an dem die Protagonistin, wie es auf der Buchrückseite des Romans so schön heißt, &quot;zu sich selbst findet&quot;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Fazit: Unbedingt empfehlenswert!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Jan 2006 22:37:44 +0100</pubDate>
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    <category>Literatur</category>
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    <title>New York</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/71-New-York.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Zwecks Vorbereitung eines New-York-Urlaubes nehme ich gerne Empfehlungen zur Programmplanung entgegen. Außerdem suche ich noch nach einem &lt;em&gt;guten&lt;/em&gt; Reiseführer, der nicht nur durch eine lieblose Aufzählung von Sights auffällt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Update:&lt;/b&gt; Das viel dringendere Anliegen vergaß ich gestern Nacht natürlich zu erwähnen. Ein Theater- und Musicalbesuch darf in dem Programm natürlich nicht fehlten. Da ich das Angebot nicht wirklich überblicke nehme ich Empfehlungen besonders gerne entgegen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 Nov 2005 02:44:13 +0100</pubDate>
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    <category>Reiseführer</category>
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    <title>Ottos Mops</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/65-Ottos-Mops.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Jandl&#039;s achtzigster Geburtstag, den der Dichter leider nicht mehr erlebte, war der Anlaß für &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=164&amp;amp;entry_id=65&quot; title=&quot;http://www.signandsight.com/features/290.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.signandsight.com/features/290.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Sign and Sight&lt;/a&gt; einen Übersetzungswettbewerb zu starteten, der sehr schön die Schwierigkeiten zeigt, vor die man gestellt wird, will man Lyrik angemessen übersetzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Unterhaltsam!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Oct 2005 00:42:00 +0200</pubDate>
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    <category>Lyrik</category>
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    <title>Bin-Jip</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/43-Bin-Jip.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;img width=&#039;160&#039; height=&#039;142&#039; border=&#039;0&#039; hspace=&#039;5&#039; align=&#039;left&#039; src=&#039;http://vernetzt.org/lars/weblog/uploads/Bilder//Photos/2005/karten-bin-jip.png&#039; alt=&#039;&#039; /&gt;&lt;p&gt;
Als ich die Vorschau sah und die Flyer las, die ich im Kino-Foyer fand, wußte ich: diesen Film muß ich sehen. Die Rezensionen, ich lies keine aus, taten ein Übriges und weckten hohe, sehr hohe Erwartungen. Bin-Jip mußte eine dieser kleinen Filmperlen sein, die ich schon viel zu lange nicht mehr sah.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Vermutlich war es diese Erwartungshaltung, die mich mit ambivalenten Gefühlen das Kino verlassen ließ. Bin-Jip hatte ein paar kleine Längen und das versprochene Gefühl von &quot;Leichtigkeit&quot; stellte sich ob zahlreicher Gewaltszenen nicht wirklich ein. So waren es vermutlich meine hohen Erwartungen die eine übermäßige Begeisterung verhinderten. Denn es war durchaus einer der schönsten Filme, die ich in diesem Jahr sah. Ein kleiner Film, der mit schönen poetischen Bildern (stehts kontrastiert durch die brutalen Szenen) eine schöne und poetische Geschichte erzählt, die in sich geschlossen wirkt und doch am Ende viele Fragen offenlässt. Ein Film, der vielleicht auch Leichtigkeit zeigt, aber  den Betrachter stehts auf den Boden zurückholt. Ein Film, dem ich jedem Leser dieser Zeilen nur wärmstens empfehlen kann.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 02 Sep 2005 23:31:01 +0200</pubDate>
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    <category>Film</category>
<category>Kim Ki-Duk</category>
<category>Kino</category>
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<item>
    <title>Kurzfilme im Zeise</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/40-Kurzfilme-im-Zeise.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
    <content:encoded>
    &lt;img width=&#039;180&#039; height=&#039;184&#039; border=&#039;0&#039; hspace=&#039;5&#039; align=&#039;left&#039; src=&#039;http://vernetzt.org/lars/weblog/uploads/Bilder/Dinge/kinokarten.png&#039;&gt;&lt;p&gt;
Über den Film, den ich letzte Woche Mittwoch sah, brauche ich nicht viel zu schreiben. &lt;i&gt;&quot;Meeresfrüchte&quot;&lt;/i&gt; war seicht. Nicht langweilig, aber auch keiner besonderen Erwähnung wert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Anders hingegen die Kurzfilme in den &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=237&amp;amp;entry_id=40&quot; title=&quot;http://www.zeise.de/&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.zeise.de/&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Zeise-Kinos&lt;/a&gt;, die seit kurzer Zeit regelmäßig, immer Mittwochs um 
&lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url=aHR0cDovL3plaXNlLmRlL3d3dy9maWxtcmVpaGVuL3NwZWNpYWxzL3plaXNlX2xhdGVfbmlnaHQva3Vyel9uYWNoX3plaG4uaHRtbA==&amp;amp;entry_id=40&quot; title=&quot;http://zeise.de/www/filmreihen/specials/zeise_late_night/kurz_nach_zehn.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://zeise.de/www/filmreihen/specials/zeise_late_night/kurz_nach_zehn.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;
&quot;Kurz nach 10&quot;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;, laufen.  Gestern gab es &quot;Music-Shorts&quot; zu sehen. Die Mischung der Filme war bunt und durchaus gelungen: skuril-lustiges neben nachdenklich-melancholischem, sowie ein paar Trickfilmen, von denen mich zwei etwas an die Computergraphik-Demos vergangener Tage erinnerten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Besonders angetan war ich von einem perfekt durchchoreographierten Kurzfilm mit dem Titel &quot;T.E.M.P.O.&quot;, in dem ein junges Paar gezeigt wird, das sich nach dem Klingel des Weckers für den Tag fertig macht. Jeder Handgriff sitzt, es gibt keine Bewegung mit der nicht etwas erledigt wird. Die Zeit hält schließlich nicht an. Alles läuft wie geschmiert, bis...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Angesichts solcher kleiner Perlen bleibt die Frage, warum solche Filme grundsätzlich in keiner Videothek zu bekommen sind. Dem Kurzfilmliebhaber bleibt also im Grunde gar nichts anderes übrig als trotz der späten Stunde hin und wieder eine Karte für die Kurzfilme um &quot;Kurz nach 10&quot; zu kaufen. Der Kartenpreis beträgt 5 Euro bei freier Sitzplatzwahl und einem bislang leider viel zu kleinen Publikum (gestern waren es mit Marion und mir 10 Personen...).&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 04 Aug 2005 13:39:30 +0200</pubDate>
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    <category>Kino</category>
<category>Kurzfilme</category>
<category>Zeise</category>
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    <title>Christian Köllerers Notizen</title>
    <link>http://vernetzt.org/lars/weblog/archives/37-Christian-Koellerers-Notizen.html</link>
            <category>Kultur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lars Becker)</author>
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    &lt;p&gt;
Ich las gerade mit großen Interesse 
&lt;a href=http://koellerer.net/q3-2005.html#240705&gt;Christian Köllerers Ausführungen zu Lessings Schriften gegen Goeze&lt;/a&gt;, was mir einen überaus willkommen Anlaß bietet, einmal auf dieses exzellente &quot;Weblog&quot; hinzuweisen.&lt;/a&gt;

&lt;p&gt;
Christian schreibt dort in schöner Regelmäßigkeit (fast wöchentlich, Sonntags) über gelesene Bücher und Artikel, sowie Theaterinszenierungen und Opern - die, das sei nicht verschwiegen, mich ob ihres regionalen Bezuges allerdings weniger interessieren. Ein Schwerpunkt der &lt;a href=&quot;http://vernetzt.org/lars/weblog/exit.php?url_id=91&amp;amp;entry_id=37&quot; title=&quot;http://koellerer.net/notizen.html&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://koellerer.net/notizen.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot;&gt;Notizen&lt;/a&gt; liegt eindeutig bei Klassikern und antiken Werken, was mir sehr entgegenkommt, da ich an ihnen durchaus ein allgemeines Interesse habe, selbst aber eher zeitgenössisches lese. Wem es ähnlich geht, dem sei ein Besuch sehr empfohlen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 26 Jul 2005 13:57:54 +0200</pubDate>
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    <category>Lessing</category>
<category>Religionskritik</category>
<category>Weblog</category>
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